Conventions - Berichte - Torri Higginson in Bonn am 14.09.2008

An evening with Torri Higginson

Was haben Deggendorf, Hamburg und jetzt auch Bonn gemeinsam? Richtig! Am 14. September gesellte sich auch die Stadt am Rhein zu den „Austragungsorten“ der „An evening with...“von FKM-Events.
Filip Krejcik hatte sein Spitzen-Team bestens instruiert und alles hervorragend vorbereitet. Er selbst war leider – aber aus gutem Grund - nicht anwesend. Er saß im Flieger nach LA, um als geladener Gast an der Hochzeit von George Takei und seinem Partner Brad teilzunehmen.
Wir Zurückgelassenen wurden aber dadurch von unserem Neid abgelenkt, dass an besagtem Tag Torri Higginson, bekannt als Dr. Elizabeth Weir aus „Stargate Atlantis“, das erste Mal für ein Treffen mit Fans nach Deutschland kam.

Um es vorweg zu nehmen: Es war ein voller Erfolg!

Das Bonner Ibis-Hotel liegt äußerst verkehrsgünstig in der Nähe des Hauptbahnhofes und überzeugte trotz „nur“ zwei Sterne durch eine gemütliche Atmosphäre und extrem freundliches und hilfsbereites Personal. Der Konferenzraum war bestens geeignet für die 120 wartenden Fans, die die anfangs etwas unsichere Torri mit stürmischem Applaus begrüßten und somit der Schauspielerin einen warmen Empfang bereiteten.
Und dann zeigte sich uns eine sympathische, freundliche, spontane und völlig unkomplizierte Torri, der es sichtlich Spaß machte, sich mit ihren Fans auszutauschen und Anekdoten aus ihrem Leben zu berichten ... bis hin zu „pikanten“ Informationen. Auf die Frage, mit welchem Schauspieler sie gerne einmal zusammen arbeiten würde, kam wie aus der Pistole geschossen „Einen Porno mit Johnny Depp!“ Und mindestens die Hälfte aller weiblichen Anwesenden stimmte ihr zu ;-) Dann ergänzte sie noch, dass sie ebenfalls gerne einmal ein Hörspiel mit Judi Dench aufnehmen würde. Sie verriet uns auch, dass sie in ihrer Jugend gerne Punk-Musik, vor allem von Patty Smith, hörte und heute ab und zu eine Oper genießt. Auf die Frage, mit welchem der Charaktere aus Atlantis Elizabeth -ungeachtet ihrer Führungsposition- wohl am ehesten „anbandeln würde“, grinste sie und meinte, sie selbst würde eindeutig Ronon bevorzugen, Elizabeth dagegen würde wohl eher John Sheppard oder doch Rodney McKay wählen. Mit letztgenanntem würde Elizabeth Schach spielen, Jazz hören und anschließend „alles durcheinander bringen“. Aha ;-)
Amüsante Begebenheit mitten im Panel: Torri schaute uns fragend an: „Müsst ihr eigentlich nicht mal auf die Toilette?“ Sie müsse mal und *schwupps* rannte sie los und war in Rekordzeit auch wieder zurück. Hey! Da ist doch mal ein echter Mensch am Mikro :-)
Zum Abschluss kam die Frage: „Welche drei Dinge würden Sie auf eine einsame Insel...?“ Weiter kam die Fragestellerin nicht, denn Torri sprang beinahe auf und rief nur „Johnny Depp!“ Ok, wir hatten also einen Johnny Depp Fan vor uns. Die Frau hat Geschmack. :-) Ihre erste Antwort wurde dann aber doch noch um „meinen Hund und meinen iPod“ erweitert.

Die 1 ½ Stunden Panel vergingen wie im Flug und alles reihte sich auf, erst für die Fotosession (für jeden war ein Einzelbild mit Torri inklusive, Gruppenbilder konnten aber noch extra dazu gekauft werden), dann zur Autogrammstunde, die trotz der guten Organisation viel länger dauerte als gedacht. Nicht nur aufgrund der vielen Fans, die zum Teil mehr als ein Autogramm von Torri wollten, sondern auch weil sie sich wieder viel Zeit nahm, um jedem eine „ausgiebige“ persönliche Widmung zu schreiben. So ging es dann mit einer Stunde Verspätung zum Buffet, das man bei der Ticketbestellung und auch noch an der Abendkasse dazu buchen konnte. Lecker! Leider war das Hotelpersonal bzw. die Hotelküche am Anfang mit dem Andrang der hungrigen Meute etwas überfordert, aber es wurde immer wieder nachgelegt und so wurde jeder satt. Auch Torri mischte sich später unter die Fans und naschte vom Buffet. Obwohl ihr der Abend – nach eigener Aussage – sehr viel Spaß machte, wurde es gegen Mitternacht Zeit für sie zu gehen, da sie am nächsten Tag noch zu einer Freundin nach Hamburg weiterreisen wollte. Wir waren ihrer Meinung: Wenn man schon mal in Deutschland ist, sollte man das auch nutzen. Sie ging von Tisch zu Tisch, um sich persönlich von ihren Fans zu verabschieden. Eine sehr nette Geste, die bei allen Begeisterung auslöste.
Der harte Kern (ja, ich gestehe, dazu gehörte wie so oft das Basecamp One) verbrachte dann noch ein paar Stunden mit Smalltalk an der Bar, um einen rundum gelungenen Abend schön ausklingen zu lassen.
Umso mehr freute uns Filips Ankündigung: Das war nicht das letzte FKM-Event in Bonn.
Danke!

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